Polizei: GdP diskutiert Folgen des Schichtdiensts

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Polizei: GdP diskutiert Folgen des Schichtdiensts

Die Polizei ist rund um die Uhr erreichbar, 365 Tage im Jahr. Mehr als 16.000 der 39.000 Polizistinnen und Polizisten in NRW arbeiten daher oft ein Berufsleben lang im Schichtdienst, der für viele von ihnen mit ernsthaften Gesundheitsschäden einhergeht. Unter dem Motto „Fit im Dienst – gesund in den Ruhestand“ diskutierte die GdP auf ihrem Schichtdienstforum 2014 mit Expertinnen und Experten der Polizei und der Arbeitswissenschaft darüber, wie die Belastungen durch den Schichtdienst vermindert werden können. Kernforderung der GdP sei, wie der Landesvorsitzende Arnold Plickert erklärt, die Reduzierung der Arbeitszeit. Ziel bleibe die Rückkehr von der 41- zur 38-Stunden-Woche. Außerdem fordert die GdP einen früheren Ruhestand für Schichtdienstleistende und eine stärkere Berücksichtigung von Erkenntnissen der Arbeitswissenschaft: „Wir brauchen kürzere Schichtdienstfolgen, vorwärts rotierende Systeme und eine größere Regelmäßigkeit der Rhythmen“, sagte Plickert. Zugleich mahnte er ein Umdenken bei den Kolleginnen und Kollegen an: Die eigene Gesundheit sei wichtiger als die finanziellen Anreize eines krankmachenden Schichtsystems.

Quelle: MAGAZIN für Beamtinnen und Beamte, Ausgabe 03/2014


 

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