Polizei: Krankenstand bei Polizei auf Rekordhoch

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Polizei: Krankenstand bei Polizei auf Rekordhoch

„Polizeidienst macht krank.“ So lautet das Fazit des GdP-Landesvorsitzenden Christian Schumacher in Anbetracht des aktuellen Krankenstandes bei der Polizei. Im Durchschnitt sei jeder Mitarbeiter 37 Tage im Jahr krank: ein fast doppelt so hoher Krankenstand wie im Jahr 2000 und doppelt so viele Tage wie in anderen Berufsgruppen. Die GdP führt diese Entwicklung auf einen jahrelangen Stellenabbau zurück, denn fast 1.000 abgebaute Stellen führten zu einer stetig steigenden Arbeitsbelastung und geringe Ausbildungszahlen zu einem hohen Durchschnittsalter in der Polizei. Besorgniserregend sei vor allem der überproportionale Anstieg der psychosomatischen Erkrankungen. Vor diesem Hintergrund fordert die GdP das betriebliche Eingliederungsmanagement (BEM) auch tatsächlich anzuwenden, die Gesundheit der Beschäftigten der Polizei aktiv zu fördern und den Stellenabbau zu stoppen. „Wer für den Staat und seine Bürgerinnen und Bürger den Kopf hinhält und jeden Tag und jede Nacht 100 Prozent Einsatz geben soll, der darf erwarten, dass man sich auch um seine Gesundheit kümmert“, so Schumacher.

Quelle: MAGAZIN für Beamtinnen und Beamte, Ausgabe 03/2014


 

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